Lösungen oder Ziele?

Ein Ziel ist oft weit, weit weg. Wer weiß ob es jemals erreicht werden kann. Und was ist wenn Sie es erreicht haben? Schauen Sie mal Läufer bei Wettkämpfen an. Sie kommen ans Ziel. Bleiben einen Augenblick stehen, werden kurz gefeiert und was dann? Das Ziel ist ein kurzer Moment. Kennen Sie das Gefühl? Kurze Zufriedenheit nach einer große Anstrengung. Wie wäre es mit der Entdeckung einer neue Welt? Jetzt schon, die neue Welt hinter dem Ziel? 

Angenommen, ein Wunder wäre geschehen: Bei einem Wunder ist alles möglich!  Auch bereits mit allen Sinnen die Welt dort zu erkunden. Wie fühlt sich diese neue Welt an, wenn ein Wunder geschehen ist? Wie ist es, sich dort aufzuhalten, da, wo das Problem sich aufgelöst hat. Erleben wie die Menschen um einem herum sich verhalten würden... Wenn es so wäre...Sie überlegen, wie Sie selbst agieren und reagieren würden in dieser neuen Situation. Wie können Sie dann die Schwierigkeiten meistern, was würden Sie anders tun können?

So entstehen neue Ideen, Möglichkeiten, der Blick erweitert sich. Für ihr Gehirn ist der Unterschied unwesentlich: ob mit allen Sinnen imaginiert oder erlebt: Sie üben bereits mit der neue Situation umzugehen, es wird vertrauter. Zeitgleich rückt alles näher, wird greifbarer, wahrscheinlicher und realistischer.

Der Philosoph Ludwig Wittgenstein meinte, dass man die Lösung eines Problems lediglich an seinem Verschwinden bemerken würde.
So ist auch vielleicht zu erklären, dass Sie Ihren Kopf kaum spüren, wenn die Kopfschmerzen nachgelassen haben...